Unser Alltag

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Auf dieser Seite können Sie miterleben, wie unser Alltag mit den Hunden aussieht, wie wir alle zusammen unter einem Dach miteinander leben.

 
Der Tag beginnt bei uns schon sehr früh, nämlich immer dann, wenn die Kleinsten sich beginnen zu strecken und durch das erste „Wuff“ des Tages verkünden „Ich bin jetzt wach!“ Dann heißt es fix aus dem Bett und schnell die Welpen raus, damit sie ihr Geschäftchen draußen erledigen und es mit der Sauberkeitserziehung auch klappt. Wenn das dann die „Großen“ hören, hebt einer nach dem anderen den Kopf und wartet dass die Tür zum Auslauf sich öffnet und der Tag beginnen kann.
Es wird nun fröhlich bellend über die 10.000 m² große eingezäunte Wiese getobt und dabei wird jeden Morgen genau inspiziert, ob sich etwas verändert hat. Es könnte ja sein, dass ein neuer Maulwurfshaufen da ist, der dann zu einem Buddelkrater umgebaut werden muss, oder vielleicht sitzt irgendwo ein Schwarm Vöglein, die man so schön aufscheuchen kann und denen man beim Wegfliegen  hinterher jagen kann. Hier wird sich, kaum dass die Blase dann leer ist,  gebalgt und jeder versucht, das beste Spielzeug wenigstens heute zuerst zu ergattern. Am gestrigen Tag in Sicherheit gebrachte Kauknochen werden verteidigt und das Spiel „Rauf, runter vom Knick und durch die Bäume gehuscht“ ist eröffnet. Welch ein Segen, dass unser Hof sich in völliger Alleinlage befindet und wir die Nachbarn mit dem Fahrrad besuchen müssen, so können die Hunde ausgelassen toben und auch mal bellen, ohne dass es Ärger gibt. In der Zwischenzeit haben die Welpen ihr Frühstück bekommen und machen ein Schläfchen im frisch geputzten Welpenzimmer . 
Wenn sie dann ausgeschlafen haben, ist Spielstunde angesagt, welche draußen im 300m² großem Welpenauslauf statt findet. Um die Mittagszeit kommen dann auch die „Großen“ wieder ins Haus, um nach einigen Streicheleinheiten ihr Mittagsschläfchen zu halten. Nachmittags spielen wir dann gemeinsam Ball oder gehen spazieren im nahe gelegenen Wald. Danach ist es dann meistens Zeit  für ausgiebige Fellpflege. Da unsere Hunde das schon als Welpen lernen, liegen auch die „Großen“ gemütlich auf dem Trimmtisch und lassen sich mit Kamm und Bürste verwöhnen. Protest gibt es da nur, wenn es mal ziept.
Dann kommt der spannendste Teil des Tages: Die „Raubtierfütterung“! Während die vielen Futterschüsseln auf den Tisch in der großen Wohnküche kommen und der frische Pansen mit Futter und warmen Wasser vermengt wird, versucht so mancher einen Blick in die Schüssel zu erhaschen. So nach dem Motto: “Hast du nun endlich alles drin?“ Wenn dann der Esslöffel Distelöl in jede Schüssel fließt, wird es Ernst: die Lauferei um den Tisch nimmt nun ein Ende und jeder stürmt auf seinen Platz, denn nur da gibt es das auf jeden Hund abgestimmte Futter. So klappt es, dass wir alle Hunde zusammen füttern können und doch jeder seine Schüssel leer frisst. Das musste jeder einzelne Hund natürlich  erst lernen, aber Ordnung muss sein. Wenn dann die Welpen versorgt sind und im „Kinderzimmer“ Ruhe eingekehrt ist, werden die Schüsseln noch gespült und die Häufchen müssen natürlich auch noch mal weggesammelt werden,  auf der Wiese wie im Welpenauslauf. Wir sitzen dann abends noch einige Zeit in der Küche -  und das wird immer zum Schmusen genutzt. Dann gibt es noch  ein Leckerli als Betthupferl und so langsam kuschelt sich dann jeder auf sein Plätzchen. So endet der Tag auf der Reimo-Ranch.